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Das Stübchen

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Dieses Thema hat 6 Antworten
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  Gartenpraxis
schnüffel Offline

Moderator
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Beiträge: 34.432
Punkte: 1.180

04.08.2013 17:11
#1 Der bienenfreundliche Garten Zitat · antworten

Da die Bienenpopulation immer stärker zurückgeht, sollten wir in unseren Gärten mehr Bienenweiden bzw. Bienennährgehölze pflanzen. Außerdem sollten wir wissen, dass für eine Biene nicht jede Blüte gleich interessant ist.

Die Grundlage ihrer Ernährung besteht aus süßen Pflanzensäften -hauptsächlich Nektar - und Pollen. Sie benötigen für ein gutes Immunsystem viele Proteine, Aminosäuren, Vitamine, Fette, Mineralstoffe und Spurenelemente. Bienen mit schlechter Pollenversorgung sind anfälliger gegenüber Pflanzenschutzmitteln.

Pollen ist der Lieferant für Eiweiß, Amonisäuren, Mineralstoffe, Vitamine, Fette, Kohlenhydrate und dient als Aufbaunahrung.

Nektar ist ein zuckerhaltiges Lockmittel der Pflanzen und wird von den Bienen in Honig umgewandelt. Er ist Hauptlieferant für Kohlenhydrate und schenkt den Bienen lebenswichtige Energie. Von dem aus ihm gewonnenen Honig ernähren sich Bienen an Schlechtwettertagen und im Winter.

Ein Bienenvolk benötigt zur Eigenversorgung ca. 50 kg Honig und 20 kg Pollen!


Zur bienenfreundlichen Bepflanzung gehören unbedingt ungefüllte Blüten!!!

Blumen
Frühjahrsblüher, Sommerblumen und Stauden



besonders gut geeignet:
Krokus, Raps, Besenheide, Tagetes, Malve, Glattblattaster, Sonnenblume, Duftraute, Katzenminze, Lavendel, Dost, Wasserdost, Tagetes, Herbstaster, Efeu, Saat-Leindotter


gut geeignet:
Winterling, Schneeglöckchen, Maiglöckchen, Leberblümchen, Steinkraut, Goldnessel, Lungenkraut, Weinraute, Wiesen-Bärenklau, Wiesen-Flockenblume, Wiesensalbei, Wilde Karde, Wilde Malve, Zweiblättriger Blaustern, Wasserdost, Silberwurz, Gänsekresse, Blaukissen, Bärlauch, Scilla, Gemswurz, Traubenhyazinthe, Steinkraut, Waldmeister, Vergissmeinnicht, Fetthenne, Wasserdost, wilde Karde, Schneeheide, Weberkarde, Goldmohn, Kuhschelle, Reseda, Cosmea, Himmelsleiter, Natternkopf, Gamander, Zierlauch, Ackerkratzdistel, Blutweiderich, Boretsch, bunte Kronwicke, Duftnessel, Phacelia, Kornblume, Sonnenblume, Spinnenblume, Sommerazalee, Hirtentäschel, Glattblattaster, griechische Kugeldistel, großes Mädesüß, großblütige Königskerze, Gänsedistel, Hanf, Hanfblättriger Eibisch, Hederich, hohler Lerchensporn, Hopfenklee, Hornklee, Huflattich, Kerzenknöterich, Klatschmohn, Aster, alle ungefüllte Dahlien, Phacelia, Sonnenbraut, Feigenblättrige Stockrose, Herbstanemone, Topinambur, Becherpflanze, Zitronenmelisse, Ziermohn, Kugeldistel, Mädchenauge, Indianernessel, Sonnebraut, Sonnenhut, Kriechender Günsel, Kuckucks-Lichtnelke, Lilie, Kleiner Winterling, Kornblume, Korkadenblume, Mauerpfeffer, Mispel, Moschus-Malve, Oregano, Orientalischer Mohn, Pestwurz, Raublatt-Aster, Resede, Roter Klee, Schlangen-Wiesenknöterich Beinwell, Katzenminze, wilde Malve, Borretsch, Goldrute, Besenheide, Efeu, Kletterrose, wilder Wein, Echter Steinklee, Schlingenknöterich, Tüpfel-Johanniskraut, Vogelwicke, Wegwarte, Büschelschön,
Schmalblättriges Weidenröschen, Schneebeere, Schwarze Nieswurz, Stinkende Nieswurz, Sumpfdotterblume, Bastard-Indigo, Bartblume, Weinrose, Saat-Leindotter, Schönmalve, blühender Senf (als Gründüngung), die meisten Kräuter (Johanniskraut, Salbei, Thymian, Rosmarin, Ysop, Lavendel, Schnittlauch, Borretsch, Weinraute, Minze, Zitronenmelisse, Feldthymian)


Gehölze
Obstgehölze, Sträucher und Bäume



besonders gut geeignet:
Berberitze, Blutjohannisbeere, Pfaffenhütchen, Vogelkirsche, Mahonie, Kornelkirsche, Strauchefeu, Eberesche, Linde, Sommerlinde, Robinie, Bienenbaum, japanischer Schnurbaum, Berg-Ahorn, Birne


gut geeignet:
Brombeere sowie alle anderen Arten von Beerensträuchern, Weigelie, Felsenbirne, Silber-Linde, Silber-Weide, Mehlbeere, Weißdorn, Weide, Hartriegel, Haselnuss, Schlehe, Goldjohannisbeere, Alpenjohannisbeere, Japanische Quitte, Stechpalme, alle Obstbäume, Kastanie, Trompetenbaum, Faulbaum, Weide, Kornelkirsche, Traubenkirsche, Winterlinde, Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch, Feld-Ahorn, Spitz-Ahorn sowie alle anderen Arten von Ahorn, Edelkastanie, Rosskastanie, Manna-Esche, Spitz-Ahorn, Strauch-Eibisch, Trompetenbaum, japanische Scheinquitte, einheimischer Liguster, Blasenbaum, Strauchefeu, Goldliguster, Schneeheide, Graue Felsenmispel, Winterduftgeißblatt, Weide, Faulbaum, Korallenbeere, Goldjohannisbeere, Kultur-Apfel, Himbeere, Küblerweide, Aschweide, Früheste Reifweide, Hanfweide, Feldahorn, Kleeulme, Korkbaum, alle Arten von Obstgehölzen


Die richtige Bepflanzung für eine Blumenwiese

weißer Klee, roter Klee, Gänseblümchen (rosa und weiß), Löwenzahn, Ehrenpreis, Veilchen, Schafgarbe, Flockenblume, Wiesenmargerite


Weniger interessante Pollen sind die von Fichte, Kiefer, Haselnuss und Erle. Aber auch sie werden von Bienen angesteuert und die Verteilung ihrer Samen ist somit gesichert.

Flieder und Forsythie eignen sich nicht für eine bienengerechte Bepflanzung!!!

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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

Betty ( gelöscht )
Beiträge:

04.08.2013 21:51
#2 RE: Der bienenfreundliche Garten Zitat · antworten

Dat ist ja ne Wissenschaft für sich!

schnüffel Offline

Moderator
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Beiträge: 34.432
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04.08.2013 23:33
#3 RE: Der bienenfreundliche Garten Zitat · antworten

Was denn? Die richtige Bepflanzung?
Blütenhecken mit Bienennährgehölzen, Vogelnährgehölzen oder eine positive Bepflanzung für Schmetterlinge bieten gute Baumschulen als Komplettangebote an. Eine Blütenhecke, vom Fachmann zusammengestellt. Und auch entsprechende Sommerblumen bzw. Samen für eine Blumenwiese kann man fertig beziehen.

Man sollte aber wissen, dass Vögel, Bienen, Wespen, Hummeln und andere Insekten völlig unterschiedliche Pflanzen aufsuchen, um auf ihre einzelnen Bedürfnisse entsprechend eingehen zu können. Und auch, dass Bienen ihren Honig zur Selbstversorgung herstellen und diesen in den Waben für schlechte Zeiten lagern. Es ist fatal, wenn sie im Winter nur noch leere Waben vorfinden.

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mauseauge Offline

Moderator


Beiträge: 13.382
Punkte: 1.883

07.08.2013 19:40
#4 RE: Der bienenfreundliche Garten Zitat · antworten

In meinem Garten stehen auch vieler solcher insektfreundlichen Pflanzen und trotzdem bleiben die kleinen Viecher aus.
Nur dicke fette Hummeln, aber auch das ist ein schöner Anblick


Ein Freund ist jemand, der Deine Hand nimmt, aber Dein Herz berührt.

haberloh Offline



Beiträge: 8
Punkte: 32

10.09.2013 08:10
#5 RE: Der bienenfreundliche Garten Zitat · antworten

Bienen gibt es ja nicht nur als Honigbiene, sondern noch Sand- und Mauerbienen. Die ernähren sich von zum Teil von Insekten, die wiederum eine reicher Gartenflora benötigen. Bei einem Bienenfreunlichen Garten kommt es auch darauf an, dass es Rumpelecken gibt, die nicht gemäht werden, wo mal Holz rumliegt oder wenig begangen wird. Ich bin recht faul und zupfe auch nicht so viel Unkraut, es darf eben wachsen.Die Beinen und Schmetterlinge stellen sich dan von alleine ein.

schnüffel Offline

Moderator
Ehrenmitglied


Beiträge: 34.432
Punkte: 1.180

13.09.2013 19:16
#6 RE: Der bienenfreundliche Garten Zitat · antworten

Gute Einstellung, habeloh!
Mein Grundstück verwildert im Moment sowieso, da hatten dieses Jahr sämtliche Insekten ein Paradies. Ansonsten habe ich schon vor Jahren eine ca. 4 Meter lange Totholzhecke angelegt, unglaublich, was sich darin alles tummelt.

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Maraaaa456 Offline



Beiträge: 7
Punkte: 21

03.03.2014 13:23
#7 RE: Der bienenfreundliche Garten Zitat · antworten

Hallo, also Ich bepflanze meinen Garten regelmäßig in den Frühling, und bei mir gibt es auch Bienen, und Schmetterlinge die in den Garten rund um den Blumen und Pflanzen fliegen. Ich kaufe meine Samen für Blumen hier, habe auch sehr gute Auswahl http://www.samenmix.de/. Und freue mich eigentlich auf den Frühling und den Garten zu gestallten. Viele Grüße

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