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Das Stübchen

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Dieses Thema hat 13 Antworten
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Seiten 1 | 2
Moni Offline

Co-Administrator


Beiträge: 146.826
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29.07.2011 20:22
#1 Klage gegen die Hundesteuer Zitat · antworten

SUPER !

Im Radio hörte ich heute von einer Klage gegen die Hundesteuer. Ein Herr Dr. XXX erhob Klage.

Diese Steuer sei Verfassungswidrig , dann müßten ja ALLE Tiere versteuert werden....

Jeder darf Katzen , Vögel und sogar Pferde haben aber kein Tier ausser dem Hund wird versteuert.

Ich wünsche Ihm viel Glück !

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Es einen jeden Menschen Recht zu machen - Ist eine Kunst die kann keiner schaffen !

schnüffel Offline

Moderator
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Beiträge: 34.432
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29.07.2011 20:48
#2 RE: Klage gegen die Hundesteuer Zitat · antworten

Ich auch, aber die Klage wird mit Sicherheit abgeschmettert.

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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

Moni Offline

Co-Administrator


Beiträge: 146.826
Punkte: 18.324

29.07.2011 20:49
#3 RE: Klage gegen die Hundesteuer Zitat · antworten

Die erste verlor er auch aber jetzt geht er an die höchste Stelle (Bundesgericht).

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Es einen jeden Menschen Recht zu machen - Ist eine Kunst die kann keiner schaffen !

Trine Offline

Ehrenmitglied


Beiträge: 15.734
Punkte: 570

30.07.2011 13:45
#4 RE: Klage gegen die Hundesteuer Zitat · antworten

Mir ist auch nicht klar, wofür die sein soll. Nach dem vielen Schnee konnte man sehen, wieviel Hunde es bei uns gibt, aber sauber wird nix gemacht...

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Nur die Liebe zählt...! Ohne Liebe zählt nichts!

Liebe Grüße von Trine

schnüffel Offline

Moderator
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Beiträge: 34.432
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30.07.2011 15:55
#5 RE: Klage gegen die Hundesteuer Zitat · antworten

Bei uns ist in der ganzen Umgebung kein einziges Hundehäufchen zu sehen. Das liegt aber daran, dass die Hunde hier zwischen Wald und Wiesen aufwachsen und die Straßen nicht beschmutzen müssen.

Dafür ist unsere Straße mit Pferdehaufen gespickt. Also, wieso gibt es keine Pferdesteuer???


Das hat aber tatsächlich alles gar nichts mit der Hundesteuer zu tun, denn die Hundesteuer wird als eine Art Lenkungsabgabe gesehen, sie wird nämlich nicht für die von Hunden verunreinigten Straßen verhängt und darf auch nicht zweckentfremdet werden.

Das heißt, wenn Städte z. B. Behälter mit Kotbeuteln aufhängen, wird das nicht, wie viele denken, von dieser Steuer finanziert,
sondern geschieht freiwillig auf Kosten der jeweiligen Städte.

Die Steuer wird vielmehr verhängt, um die Population der Hunde in den Städten einzudämmen, also zu 'lenken'. Deswegen werden für jeden weiteren Hund auch immer mehr Steuern berechnet. Damit will man uns also mehr oder weniger erziehen. Und das kann ich sogar teilweise verstehen.

Bloß verstehe ich nicht, wieso ich dann hier am absoluten Stadtrand genau so viel Hundesteuer bezahlen muss wie mitten in der Innenstadt...

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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

Capitano Offline

Moderator
Ehrenmitglied


Beiträge: 18.182
Punkte: 12.151

30.07.2011 17:09
#6 RE: Klage gegen die Hundesteuer Zitat · antworten

Die Klage wird abgeschmetter werden.

Wicki sagt:Die Hundesteuer ist eine Gemeindesteuer, mit der das Halten von Hunden besteuert wird. Wie jede Steuer ist sie eine öffentlich-rechtliche Abgabe, der keine bestimmte Leistung (etwa Reinigung der Straßen von Hundekot) gegenübersteht und die nach dem Gesamtdeckungsprinzip zur Finanzierung aller kommunalen Aufgaben mitverwandt wird. Die Hundesteuer zählt zu den Realsteuern.

Wenn einmal eingeführt wird sie nicht zurückgenommen, obwohl sie mal begründet wurde,"Man wollte mit diesem Geld die Strassen säubern, wurde aber nicht zur Pflicht der Komunen dies zu tun,gesetzlich verankert.
Beste Beispiel das eine eingeführte Steuer nicht zurückgenommen wird ist der "Solidarbeitrag,"
Heute ein fester Bestandteil im deutschen Steueraufkommen, obwohl blühende Städte im Osten und hier jetzt die kaputte Strassen vorhanden sind.

Na ja, hinterher hat er die Genugtun,"Ich habe es versucht."

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Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.

Mark Twain

Lieben Gruß vom Capi.

Capitano Offline

Moderator
Ehrenmitglied


Beiträge: 18.182
Punkte: 12.151

30.07.2011 17:23
#7 RE: Klage gegen die Hundesteuer Zitat · antworten

Zitat von schnüffel


Bloß verstehe ich nicht, wieso ich dann hier am absoluten Stadtrand genau so viel Hundesteuer bezahlen muss wie mitten in der Innenstadt...










Schnüffelchen, das liegt am Gleichheitsprinzip, was in der Gesetzgebung fest verankert ist.
Nur man liest nichts davon, weil es im heutigen Paragrafendschungel in den Abschnitten der Paragrafen geführt wird. z. B. Paragraf 18. Abschnitt 1- 6. Nr. 3(Nur Beispiel)

Allein das Hundegesetzt in NRW beinhaltet 23 Hauptparagrafen.

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Mark Twain

Lieben Gruß vom Capi.

isurus Offline




Beiträge: 2.682

01.08.2011 00:05
#8 RE: Klage gegen die Hundesteuer Zitat · antworten

Es war um das Jahr 1400.
Ein finanziell klammer Graf kam auf die Idee, von den Bauern mehr als den damals allgemein üblichen Zehnt abzupressen.
So legte er ein Steuergestz vor, das jeden Bauern dazu zwingen sollte, 25 Teile seiner Ernte abzugeben.
Die Bauern waren entsetzt und verweigerten von Stund an jegliche Zahlungen. Nicht mal den sonst üblichen Zehnt wollten sie zahlen. Schon nach kurzer Zeit wurde des Grafen Geldbeutel zunehmend schmaler....
Also schickte er seine Vasallen los, die Steuern einzutreiben.
Nun wurden die Bauernhöfe von großen gefählichen Hunden bewacht, die eigendlich dafür da waren, die damals noch überall heimischen Wölfe und Bären vom lieben Vieh fern zu halten.
Hunde, besonders wenn sie im Rudel auftreten und frei laufen dürfen, lassen auch berittene Vasallen nicht auf den Hof.
Und weil die Hunde dem Bauern gehörten, durften die Vasallen diese nicht einfach tot machen.
Also dachte sich der Graf, das man diesem Treiben doch ein für alle Male ein Ende machen kann, wenn man nur eine Steuer auf alle Hunde einführen würde. Außerdem füllt diese das Geldsäckel zusätzlich. Gesagt getan.
Ab sofort konnten die Vasallen alle Hunde töten, für die keine Steuern bezahlt wurden. Und ob für einen Hund die Steuer bezahlt wurde, sollte eine Metallmarke am Halsband der Hunde schon von weitem sichtbar machen.
Diese Marken gibt es immer noch.

Und weil einst Westberlin abgeriegelt wurde, wurde die Luftbrücke eingeführt, um die Menschen mit Nahrung zu versorgen. Um die Treibstoffkosten decken zu können, wurde vorläufig eine Mineralölsteuer eingeführt. Die sollte wieder abgeschafft werden, wenn Westberlin wieder normal leben kann.
Ok, Westberlin lebte wieder normal, aber die Steuer blieb. Und jetzt bezahlen wir zusätzlich eine Ökosteuer und neuerdings auch eine CO2-Steuer.
Mal sehn, wann wir für die Atemluft bezahlen müssen. Schließlich verbrauchen wir den wertvollen Sauerstoff und atmen CO2 aus.
Raucher zahlen mehr...

_______________

Ich atme für die Klimaerwärmung

Schmitti Offline

Ehrenmitglied


Beiträge: 23.636
Punkte: 3.214

01.08.2011 08:41
#9 RE: Klage gegen die Hundesteuer Zitat · antworten

normal ...sollten wir auf den Überweisungen ......Luxus-Steuer......drauf schreiben

schnüffel Offline

Moderator
Ehrenmitglied


Beiträge: 34.432
Punkte: 1.180

01.08.2011 20:53
#10 RE: Klage gegen die Hundesteuer Zitat · antworten



Sie stammt ja tatsächlich noch aus Zeiten, wo alles besteuert wurde, was als Luxus galt.
Wie die Gardinensteuer z. B., die war doch genau so unsinnig.

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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

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