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Das Stübchen

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Dieses Thema hat 19 Antworten
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Seiten 1 | 2
Schmitti Offline

Ehrenmitglied


Beiträge: 23.636
Punkte: 3.214

08.12.2010 20:22
#11 RE: Wie wichtig ist Kindererziehung Zitat · antworten

ich denke ganz ohne Erziehung und ohne Regeln geht es nicht ......
auch bei uns gab es Spielregeln
woher sollten Kinder wissen ,,,,wie sie sich z,B, in der Schule verhalten müßen ,,,wenn sie tun und lassen können was sie wollen
Natürlich sollte das Elternhaus mit gutem Beispiel voran gehen ........
aber wie ich schon sagte ,,,ganz ohne Erziehung geht es nicht ....

Fische Offline




Beiträge: 145

08.12.2010 22:19
#12 RE: Wie wichtig ist Kindererziehung Zitat · antworten

Natürlich ist jeder Umgang mit Kindern Erziehung,manchmal gute und manchmal eben nicht.Ich finde Kinder brauchen Regeln an die sie sich halten können und müssen.Da müssen aber die Eltern mit gutem Beispiel vorangehen da sich die kleinen meistens an denen orientieren.

L.G.

Ich bin nicht auf der Welt um anderen zu gefallen.

Annita Offline

Ehrenmitglied


Beiträge: 18.916
Punkte: 652

08.12.2010 22:47
#13 RE: Wie wichtig ist Kindererziehung Zitat · antworten

mmm erzähl das mal den außländern.

_____________________
Engel
können fliegen weil sie sich selbst nicht so schwer nehmen.

Lausi67 Offline




Beiträge: 73

20.01.2011 15:35
#14 RE: Wie wichtig ist Kindererziehung Zitat · antworten

Ich finde den Begriff "Erziehung" auch nicht negativ, sondern ich finde das ein gewisses Maß an Erziehung einfach da sein muss um ein Kind auf das Leben vorzubereiten.
Natürlich sollte es keine Schläge geben und auch Anschreien halte ich nicht gerade für eine gute Erziehungsmethode, aber ohne Regeln geht es nicht.

Wenn man einem Kind von klein auf bestimmte Dinge zeigt, vorlebt, erklärt, dann wächst ein Kind mit diesen Dingen auf und sie sind dann selbstverständlich.
Vorleben ist das allerwichtigste, denn Kinder sind kleine Kopierer. Sie machen das nach was sie in ihrem Umfeld sehen.
Ein bestimmtes Benehmen (im Bus für Alte aufstehen, nicht mit Schuhen auf die Sitze steigen, fragen bevor man etwas nimmt, die Hand vor den Mund halten beim Husten etc) lernen Kinder nur, wenn es ihnen vorgelebt wird und wenn die Eltern ihr Kind konsequent aufmerksam machen.

Ich sehe immer wieder Eltern die den Begriff antiautoritäre Erziehung total falsch verstanden haben und ihr Kind komplett regellos aufziehen. Es darf alles tun, wann und wie es Lust hat und wenn es Lust hat mit seinen Matschschuhen auf die Couch zu steigen, dann darf es das und wenn Mama und Papa gerade etwas wichtiges besprechen und das Kind will mit Mama spielen, dann wird sofort das Gespräch abgebrochen und Mama spielt mit dem Kind.
Ich erlebe Familien da bestimmt das fünfjährige Kind wie lang es fernsieht, wohin in Urlaub gefahren wird, was in der Freizeit gemacht und und was es zu mittag gibt. Nicht die Familie gemeinsam entscheidet, sondern allein das Kind und so etwas finde ich schrecklich, denn wie soll solch ein Kind später in der Schule oder im Berufsleben zurecht kommen, wenn es dort das erste Mal realisiert das nicht alles nach seiner Nase tanzt.

Ich denke ein Kind kommt doch in eine bestehende Familie und dort sollte es hineinwachsen und nicht das die Familie sich selbst aufgibt und alles nur noch nach der Nase des Kindes geht.
Ein Kind sollte auch lernen das es sich auch mal unterordnen muss, das es nicht immer alles sofort bekommt, das es auch mal warten muss oder das Mutter nicht rund um die Uhr nur für das Kind da sein kann, sondern auch noch andere Aufgaben hat, denn sie ist auch Hausfrau und Ehefrau.

Fazit:

Regeln müssen sein, Vorleben muss sein und am wichtigsten sind für mich die Strukturen der Familie.
Möglichst feste bestimmte Strukturen und Rituale helfen dem Kind einen Rhthmus zu bekommen.
Zeiten in denen GEMEINSAM am Tisch eine Mahlzeit eingenommen wird, bestimmte Zeiten in der die Mutter/oder der Vater nur für das Kind da ist, Zeiten in der die Familie zusammen etwas macht (Brettspiele, Kartenspiel, Basteln etc)aber auch Zeiten in denen das Kind sich allein beschäftigt so das Mutter essen machen oder aufräumen kann oder halt auch zeiten in denen die Eltern mal was besprechen können usw.
Kinder lernen gut mit Strukturen umzugehen und ich finde sie bereiten sie auf das spätere Leben vor, denn in der Schule gibt es ja auch Strukturen (von dann bis dann Unterricht, von dann bis dann Pause etc) und im Prinzip überall im Leben.

Ohne Erziehung (in dem von mir beschriebenen Sinne) geht es nicht.....

--------------------------------------------------------------------

Wenn man sich im Alltag umsieht sieht man immer wieder den Beweis, dass das Nichtvorhandensein eines Gehirnes nicht zwangsläufig zum Tode führen muss.

Trine Offline

Ehrenmitglied


Beiträge: 15.734
Punkte: 570

21.01.2011 10:42
#15 RE: Wie wichtig ist Kindererziehung Zitat · antworten

Wunderbar, Lausi,

es geht mir um das Wort "Erziehung", nicht um die Tatsache, dass Kinder Regeln lernen müssen. "Lernen, lehren usw." wäre das bessere Wort. Na gut, Wortklauberei. Aber was gemeint ist, wissen wir ja.

Du hast Recht: Kinder, denen alles erlaubt wird, sind unsicher. Kinder wollen Regeln und sind stolz darauf, sie zu beherrschen, wenn man sie dafür lobt. Das tut man ja sogar bei einem Tier, das gehorcht. Ein Kind ohne Regeln fühlt sich nicht beschützt und aufgefangen, sondern oft mitverantwortlich. Das ist viel zu viel für ein Kind. Es soll sich geborgen fühlen, das geht nur, wenn die Erwachsenen die stärkeren sind.

Naja, ich wiederhole nur deinen Beitrag. Du hast es richtig erkannt. Danke dir.

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Nur die Liebe zählt...! Ohne Liebe zählt nichts!

Liebe Grüße von Trine

Kacz ( gelöscht )
Beiträge:

06.02.2011 09:58
#16 RE: Wie wichtig ist Kindererziehung Zitat · antworten

Erziehen als Wort anzweifeln? Wie könnte man es anders nennen?
Anleiten? Wäre richtig, klingt aber sonderbar.

Ich habe gute Erfahrung gemacht, indem ich versucht habe Verbote zu vermeiden, sondern statt dessen erklärt habe, wie es besser wäre.

Beispiel: Bitte geh am Weg anstelle von Geh nicht über den Rasen.

Ich bin ohne die "gsunde Watschen" durchgekommen, besoners mein Sohn war sicher in der Pubertät problematisch, aber da mußte ich mich reinfühlen und leiten.

Unsere Ziehtochter kam mit 10 Jahren zu uns - absolut unerzogen mit einem Wortschatz, den ich hier nicht gebrauchen dürfte.

Schule war für sie eine Katastrophe, wir hatten nicht viel Zeit übrig, aber genügend, so ist sie heute eine selbständige reife Frau, hat einen Beruf erlent, ist nun selbst Mutter - eine echt tolle Mutter!, macht gerade eine Umschulung zur Altenpflegerin und hat auch schon einen Job in Aussicht.

Liebe und Konsequenz waren für mich die besten Erziehungsmaßnahmen.

Auch "erlaubt ist alles, was keinem weh tut" war eine Richtlinie, egal ob es körperlich, seelisch oder finanziell weh tut, an diese Richtlinie erinnert haben die Kinder schon sehr früh begonnen über ihre Handlungen nachzudenken.

Trine Offline

Ehrenmitglied


Beiträge: 15.734
Punkte: 570

06.02.2011 11:51
#17 RE: Wie wichtig ist Kindererziehung Zitat · antworten

Hallo, Kacz,

Deinen Beitrag finde ich sehr schön, danke dafür. Du sprichst mir da aus dem Herzen.

Naja, das Leben mit Kindern an einem Wort festzumachen, war gar nicht meine Absicht. Nur, es ist doch wirklich so, dass der Klang oder die Aussage in unserer Sprache auf uns wirkt und etwas tut. Wie oft ist das Wie von Bedeutung, oder? Meine damals kleine Tochter hat mit gesagt, dass sie das Wort "Erziehung" nicht so toll findet. Aber muss man eine Bezeichnung dafür finden, mit Kindern zu leben, ihnen beizustehen und sie zu verstehen. Mehr bedarf diese Erziehung ja gar nicht. Allerdings ist bei einem 10jährigen Kind schon viel versäumt, wenn es sich nicht einfügen kann. Da braucht man viel Liebe und Geduld. Aber, Kacz, du siehst, es geht....

Ich mache das mal an einem Beispiel - vielleicht nicht so passend - fest: Ein junger Hund hat sein festes Weltbild in den ersten Welpenwochen. Danach ist es schwer, das, was das Tier dann an Negativem erlebt hat, vergessen zu machen. Mein Hund ist 6 Jahre alt, wir bekamen ihn, als er ein Jahr alt war. Er hat offenbar viel durchgemacht und ist trotz größter Liebe von uns immer noch überängstlich und tut uns unverständliche Dinge. Mit Erziehung schaffen wir da gar nicht. Er/sie gehorcht auf's Wort, aber die Macken sitzen sehr fest. Naja, hinkt vielleicht, oder auch nicht??

Ich gratulier Dir zu Deiner tollen Tochter.

Liebe Grüße von Trine

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Nur die Liebe zählt...! Ohne Liebe zählt nichts!

Liebe Grüße von Trine

Kacz ( gelöscht )
Beiträge:

06.02.2011 12:00
#18 RE: Wie wichtig ist Kindererziehung Zitat · antworten

Ist zwar Thema verfehlt, aber unser Strolchi kam 10-jährig total verstört, gequält und krank zu uns, heute ist er ein alter aber einfach toller Hund - auch nur Liebe und Konsequenz.

Aufgeben darf man halt wirklich nur einen Brief, aber weder Mensch noch Tier - alles ist möglich!

Klarabella Offline




Beiträge: 647

16.02.2011 22:08
#19 RE: Wie wichtig ist Kindererziehung Zitat · antworten

Ich liebe meine Kinder und habe sie immer geliebt.
Und gerade darum haben sie Grenzen und Regeln mit auf den Weg bekommen. Manchmal wäre es für mich einfacher gewesen einfach die Dinge laufen zu lasssen. Natürlich haben sie ihren Freiraum gehabt. Kinder sind neugierig und müssen alles ausprobieren und austesten. Nur so können sie Erfahrungen sammeln. Aber irgendwo waren ganz klar deffinierte Grenzen. Auch das ist eine Erfahrung die sie gemacht haben. Und da war ich sehr konsequent.
Deswegen sind beide heute trotzdem selbstbewusst und ausgesprochen positiv orientierte Menschen.




du musst nicht alle Fehler selber machen, gib anderen auch eine Chance

Liebe Grüße sendet

Globetrotter Offline




Beiträge: 11

16.03.2011 09:47
#20 RE: Wie wichtig ist Kindererziehung Zitat · antworten

Zitat von Klarabella
Ich liebe meine Kinder und habe sie immer geliebt.
Und gerade darum haben sie Grenzen und Regeln mit auf den Weg bekommen. Manchmal wäre es für mich einfacher gewesen einfach die Dinge laufen zu lasssen. Natürlich haben sie ihren Freiraum gehabt. Kinder sind neugierig und müssen alles ausprobieren und austesten. Nur so können sie Erfahrungen sammeln. Aber irgendwo waren ganz klar deffinierte Grenzen. Auch das ist eine Erfahrung die sie gemacht haben. Und da war ich sehr konsequent.
Deswegen sind beide heute trotzdem selbstbewusst und ausgesprochen positiv orientierte Menschen.



Dem kann ich mich nur anschließen. Ich habe zwar selbst keine Kinder, was mich vielleicht etwas dequalifiziert bei diesem Thema, aber ich denke trotzdem, dass Kinder einfach Grenzen brauchen. Wenn die Kleinen schon alles selbst entscheiden dürfen, sind sie überfordert und haben es auch später in einem anderen Umfeld schwer, sich in Strukturen einzuordnen und Kompromisse zu schließen.

Wichtig ist, den Kindern zu erklären, WARUM es eine gewisse Regel gibt und diese konsequent durchzuziehen. Je älter die Kinder werden, desto mehr Freiraum können sie i.d.R. bekommen.

Meine Mutter hat mich nach diesem Prinzip erzogen und obwohl wir natürlich unsere Differenzen hatten, denke ich heute sehr positiv an diese Zeit zurück.

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