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Das Stübchen

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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 275 mal aufgerufen
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  Kurzgeschichten
Lupine Offline




Beiträge: 233

20.09.2010 15:51
#1 Der Satansbraten Zitat · antworten

Hier wieder eine Geschichte von meinem Hund, als er noch klein war.


Gestern nach meinem Spätdienst traf ich einen seeehr verschwitzen Ehemann, einen seeehr freudigen Xano und eine völlig verwüstete Bude vor!!

Mich traf ja fast der Schlag. Im Flur waren eine Million kleine Pappteile verstreut, sämtliches Spielzeug von Xano lag auch überall rum...kurzum, ich wünschte mich einen anderen Ort.
Meine vorsichtige Frage "Was ist denn bloß passiert?" wurde nur mit Mauligen "Na ja also ...ICH war’s NICHT... und überhaupt .... immer wenn Du weggehst ist Xano putzmunter..... kommentiert. Das Gesicht meines holden Gatten war mit hektisch rötlichen Flecken übersät!
Er schnaufte und meinte dann noch "Du hättest mal ne halbe Stunde früher hier sein sollen"!
Ich: aha .. wieso?
Er: na ja da ging die Post ab … in der Küche hat der Kleine erst mal den Quarkkuchen geklaut und die Form fein säuberlich ausgeschleckt zu mir gebracht!
Als ich dann nachgeschaut habe in der Küche, fand ich noch ein kleines Restchen Pizza verkehrt rum auf dem Boden kleben!
ICH: Na haste denn nicht Futter gegeben? Ist doch alles vorbereitet da!
ER: Na klar doch hab ich auch gegeben aber DAS wollte er ja nicht und ich glaube er ist ein Feinschmecker!
Währenddessen hüpfte Xano mir um die Beine und verteilte Küsschen seeehr zart und nicht allzu aufdringlich. Dann brachte er mir seinen Ball an und schmiss ihn mir vor die Füße, ich glaubte ein leichtes Grinsen auf seinem Gesicht zu erkennen.

Na toll sagte ich kann man Euch nicht alleine lassen??
Meine Stimmung war recht schnell auf einen Tiefpunkt gesunken beim Anblick der Wohnung. Männe beeilte sich mir zu erklären, ich bin ja schon am Aufräumen.
Nun sah ich schon einige Pappteile in seinen Händen.
Daraufhin sagte ich GUT, OK ich gehe mit Xano und wenn ich wiederkomme ist die Bude sauber!!
Ich wollte einfach nur weg von der Verwüstung.

Draußen gings mit besser und Xano hat sich vorbildlich benommen, er hat sein Geschäft erledigt 2 Krähen gejagt und war guter Dinge als wir nach Hause kamen.
Der Flur war pappfrei, die Küche fast wieder im alten Zustand gebracht und das Spielzeug lag auf einem Haufen.
Na ja … wenn man sich den Bauch voll schlägt, mit Sachen die vielleicht nicht Hunde tauglich sind, kommt die Strafe meistens erst nachts.
Ich durfte mit dem Satansbraten nachts um halb drei und morgens um fünf Uhr raus, es drückte und grummelte, Flötotto ist da. ;-(

Liebe Grüße Lupine

Liebe Grüße sagt Lupine


Sobald ein Optimist ein Licht erblickt, das es gar nicht gibt, findet sich ein Pessimist, der es wieder ausbläst.

Hummel Offline




Beiträge: 1.070

20.09.2010 16:14
#2 RE: Der Satansbraten Zitat · antworten

Oh ja so sind'se, das könn'se


Super geschrieben




Liebe Grüße von H. wie Hummel
Wer mit beiden Füßen fest auf dem Boden steht
kann nicht vorwärts kommen.



Am Anfang steh`n wir vor Kalendern und wollen bessern,
steigern, ändern.
Am Ende ist's oft wunderbar,
wenn wenigstens nix schlechter war.

Betty ( gelöscht )
Beiträge:

24.09.2010 21:34
#3 RE: Der Satansbraten Zitat · antworten

Ich an Deiner Stelle hätte meinen Mann wach gemacht und ihn mit dem Hund losgejagt... Schließlich war er ja nicht ganz unschuldig an dem Dilemma So unter dem Motto: Strafe muß sein!
Danke für die lustige Geschichte!

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