Vorerst: bin ein Ossi und nehme an, dass es in den damaligen BRD- Schulbüchern diese Geschichte nicht gab.
Ich gehe davon aus, Lesebuch ca. 3. bis 5. Klasse, 70er Jahre, DDR.
Eine Familie hat einen Opa, der schon etwas gebrechlich ist und beim Essen sabbert. Daraufhin wird er von seinen Kindern in eine abgelegene Ecke zum Essen platziert, weil dies wohl der allgemeinen Optik zuträglicher ist.
Dann meldet sich der Enkelsohn der Familie zu Wort und fragt nach dem Warum. Und bekommt die Antwort von den Eltern, dass das Essgebaren des Großvaters sehr stört.
Und so erzählt er seinen Eltern, dass er, wenn sie selbst einmal so alt sind wie der OPa, das gleiche mit ihnen machen wird. Daraufhin sind sie ganz betrübt und nehmen den Opa wieder in ihre Mitte auf.
Könnte sein, dass es sich um eine russische Geschichte handelt, war aber auf jeden Fall in einem DDR- Lesebuch.
Wer kennt diese Story und kann mir sagen, wo ich sie komplett finden kann?
Danke
Wildcat offline Moderator
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sapphoris, mir ist die Geschichte auch schon sehr lange bekannt. Ich bin aus dem Westen. Woher sie stammt ist mir nicht bekannt, ich finde sie aber sehr gut und regt zum Nachdenken an!
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Und die Moral von der Geschicht, lästere über Schwache nicht.
Das kann man auch auf die Arbeitslosen beziehen. So lange man eine Arbeit hat, ist es leicht, auf die da unten zu schimpfen. Aber wie mit der Jugend, ist es auch mit der Arbeit... sie ist nicht garantiert. Man kann sie schnell verlieren. Dann befindet man sich in der selben Situation und wird selbst zum "Sozialschmarotzer". Schön, wenn man dann nicht aus der Gesellschaft ausgegrenzt wird.