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Die schwarze Katze,
Es war im jahre 2005 im März. der letzte Schnee war dem hervorkommenden Grün gewichen und man bereitete sich auf das Wochenende vor weil Freitag war.
Unser,“im sSterben liegender Sohn hatte sich seit vergangener Nacht nicht mehr gemeldet,“ und das war auch gut so, denn wenn er wach war hatte er schwere Schmerzen und wir konnten ihm nicht helfen. Er bekam ja schon das höchste Quantum was man an Morphium verabreichen konnte, und wir mussten höllisch aufpassen das die vorgeschriebene Portionen eingehalten wurde.
Muss hier bei erwähnen das unser Sohn an einer Erbkrankheit litt die sich Chorea -Huntington nannte und hier in Deutschland ca 5000 Menschen darunter litten. Chorea Huntington ist eine Nervenkrankheit, deren Ursache ein durch Mutation verhindertes Gen ist.Das betroffene Gen ist für die Bildung des Eiweißes Huntingtin im Hirn verantwortlich. Die Krankheit nimmt enen schrecklichen Verlauf und führt unwillkürlich zum Tode.Er hatte die Krankheit von seinem leiblichen Vater geerbt der auch 1984 an der Krankheit verstorben war.
So verging der Freitag und die Nacht brach an, einer von uns war immer im Zimmer und wachte weil wir dachten er würde nochmal wach. So verging die Nacht und wir hatten „meine Frau und ich“die Plätze gewechselt. Sie wachte und ich war am schlafen. Dann kam meine Frau ins Schlafzimmer und weckte mich um 7,00 Uhr und sagte ganz verwirrt, „ich glaube der Sacha ist gestorben,“so das ich aus dem Bett aufstand und ins Zimmer ging wo unser Sohn lag. Die Gesichtsfarbe und das Abtasten der Halsschlagader sagten mir, das er tot war. Um sicher zu gehen hielt ich einen Spiegel vor seinen geöffneten Mund und so wurde mir bestätigt das er kurz zuvor ohne nochmal wachgeworden zu sein verstorben war.
Wir verharrten eine Weile bei unserem Sohn und beteten, da geschah was sonderbares.Das Zimmer unseres Sohn lag zur südlichen Seite hin, während unser Schlafzimmer zur nördlichen Seite lag, und durch die geöffnte Tür vom Krankenzimmer konnten wir in unser Schlafzimmer bis zum Schlafzimmer-Fenster schauen.Ich sah auf einmal einen schwarzen Schatten am Schlafzimmerfenster und als ich nachschauen wollte was es war war der Schatten weg.Ich maß dem Schatten keine Bedeutung mehr bei, da jetzt die nötigen Formalitäten eines Sterbefall in die Wege geleitet werden mussten.
Der Arzt kam, und untersuchte unseren Sohn, damit wir die Bescheinigungen für den Bestatter bekamen. Dieser kam am frühen Nachmttag und erledigte sein, „für uns so traurges Geschäft“.Als sie ihn mitgenommen hatten, saßen wir in der Küche und fragten uns warum. Plötzlich war wieder der Schatten da, und weil ich sofort am Fenster war, sah ich das es eine schöne schwarze Katze war.Ich machte das Fenster auf, und ich dachte sie würde jetzt wieder wegrennen was sie aber nicht tat.Und dann passierte wieder was, was für uns unerklärisch war.Die schwarze Katze sprang ins Zimmer und ging durch sämtliche Räume und am Sterbebett unseres Sohn, „was noch genau so war, wie es die Bestattungsunternehmer hinterlassen hatte“verweilte sie einen Moment und legte sich in das Bett wo unser Sohn gestorben war.Wir waren sprachlos über die Gebärden der Katze und wußten nicht was wir sagen sollten. Da ich ein wenig belesen bin unter anderem auch über Reincarnation, habe ich im ersten Moment daran gedacht, das unser Sohn zurückgekommen war.Es war schon ein sonderbares Verhalten der Katze.Nach ca 10 Min stand sie auf und marschierte auf das Schlafzinmerfenster zu wo ich sie zuerst wahrgenommen hatte und wollte da raus. ich machte das Fenster auf und schon war sie weg. Wir haben uns nachher noch lange darüber unterhalten bis in die Nacht hinein.
Am anderen Morgen,“es war Sonntag,“saßen wir schon früh am Kaffeetisch weil wir nicht geschlafen haben und tranken Kaffee. Plötzlich saß die schwarze Katze wieder am Fenster und miaute, wir ließen sie rein und wieder marschierte sie durch alle Räume und verweilte wieder auf dem Bett. So ging das eine ganze Woche und jeden Morgen zur selben Uhrzeit saß sie am Küchenfenster und wollte reingelassen werden, was wir natürlich auch taten.
Nach ca 8 Tagen, wir warteten schon morgens auf die Katze denn wir hatten sie liebgewonnnen und glaubten wirklich daran, das sie uns trösten wollte, oder das Sascha es selber war und nicht loslassen konnte, alle die verrückten Gedanken schwirrten uns durch den Kopf, kam sie nicht und wir waren sehr traurig.
Es verging eine lange Zeit,“ mittlerweile war Sommer geworden,“von der Katze hörten und sahen wir nichts. Wir fragten in der Nachbarschaft nach ob sie jemand gesehen hat,keine Antwort. Wir waren richtig traurig. Plötzlich eines Morgen stand sie wieder am Fenster, wir ließen sie rein und sie maschierte wieder durchs sämtliche Räume hielt sich aber im Zimmer von unserem verstorbenen Sohn nicht mehr auf, ging zurück durchs Fenster in der Küche und war seitdem nicht mehr gesehen.
2006 haben wir unsere,“Mittlerweile bekannte Lucie“ aus dem Frankreichurlaub mitgebracht. Da sie eine Hauskatze werden sollte, haben wir sie auch nie rausgelassen. Sie war ungefähr eine Woche da, war auf einmal die schwarze Katze auch wieder da, und setzte sich von außen auf de Fensterbank und unsere von innen und beäugten sich gegenseitig. Ein Bild für die Götter. Seit dem unsere Katze Freigänger ist, treffen sich die beiden jeden Tag. jetzt wissen wir auch das sie ein Kater ist.Heute sind die zwei ein Herz und eine.
Ich wollte diese Geschichte schon immer mal hier schreiben, aber es hat lange gedauert bis ich es konnte. Auch wieder heute beim Schreiben liefen mir die Tränen die Backe hinunter, aber ich wollte sie Euch nicht vorenthalten.

Dies ist die besagte Katze die uns bei dem Tod unseres Sohn so auf wunderbare Weise begleitet hat. Hier wehrte sie einen Eindringling aus einem fremden Revier ab. Ich habe die Bilder, "Schneeballschlacht der Katzen genannt.
Sorry, Olaf, musste das Bild so groß einstellen sonst hätte man nichts erkennen können.
L.G. Capitano
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Den Schlüssel zum Erfolg kenne ich nicht. Der Schlüssel zum Scheitern ist der Versuch, es allen recht zu machen. Bill Cosby
Lieben Gruß vom Capitano.
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