Wir haben auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Im Altenheim nicht, aber damals auf der Inneren Station, wo meine Mutti lag. Die Pflege war alles andere als gut... Darum finde ich es auch so beachtenswert, wie sich Sapphoris um alles Gedanken macht. Wo hat man das schon noch heutzutage???
mach ich nicht wirklich aber nach acht Jahren siehste eben vieles anders hast mehr Erfahrung und Wissen ist einfach schön und wenn du jemanden ne neue Ínkontinenz einlage gegeben hast dann weißte das die Frau sich richtig wohler fühlst hast doch Latexhandschuhe beim arbeiten an. Insulin spritzte weil der Mann oder die Frau nomal leben kann. Verbandswechsel ist nkein Problem es gin doch immer zum Wohl des Patienten das habe ich mir im Vorfeld so ausgesucht.
___________________________________ Liebe Grüße,von Annita Edward Young: „Verschwendete Zeit ist Dasein. Gebrauchte Zeit ist Leben.“
Annita ich glaube Saphoris geht/ging es vielmehr um ihre innere Zerissenheit nicht um die "kleinen alltäglichen Sachen"....
Saphoris auch ich bin innerlich zerrisen, mein Vater lebt auch in einem "Gefängnis"........ es ist so schwer da so hilflos gegenüber zu stehen. Aber ich bin heilfroh das er in einem Pflegeheim ist wo sich wirklich trotz Arbeitskräftemangel und Zeitmangel um jeden einzelnen toll gekümmert wird. Das beruhigt mich unheimlich......
********************************************** Wo kämen wir hin, wenn jeder fragte "wo kämen wir hin" und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?
Finally ich kenne das selbe schon lannnge, bei mir selbst, habe es versucht mit meiner Einstellung zu lösen. Manchmal gehts und manchmal nicht . Wir haben dann ganz viel in der Dienstbesprechung so oft geredet und hilfe von der Pdl bekommen bis alle einen Weg gefunden hatten. Hat aber über mehrere Jahre gedauert.Das mußauch jeder selbst lösen.Sapph. ist selbst in der Pflegedienstleitung. Ich grüß dich herzlich
___________________________________ Liebe Grüße,von Annita Edward Young: „Verschwendete Zeit ist Dasein. Gebrauchte Zeit ist Leben.“
Soll ich euch mal was erzählen? Ich mach's einfach.
Ich fühle mich noch gar nicht richtig involviert in die Pflegedienstleitung. Das hat auch seinen Grund. Ich bin zwar schon viele Jahre aktiv im Qualitätszirkel tätig und stehe da auch souverän hinter wirklich notwendigen Sachen, auch Veränderungen betreffend.
Aber seit ich die PDL- Schule besuche, bin ich nach über zehn Jahren in "meiner" ehemaligen Einrichtung in eine (größere) Filiale der Firma versetzt worden, mit dem Auftrag, da als Qualitätsbeauftragte des Hause zu agieren (natürlich zusätzlich zu meinem pflegerischen Job). Und nun gibt es neuerdings die Auflage, dass jeder, der als PDL irgendwann einmal arbeiten möchte - und das will ich ja - zwei Jahre praktische Erfahrung als Stellvertretende PDL sammeln muss. Das bedeutete für mich, dass ich nach nur 4 Monaten, in denen ich mich gut in mein neues Team integriert hatte und auch trotz meines von mehr oder weniger allen ungeliebten Postens als QB akzeptiert, toleriert und von den meisten auch gemocht wurde, wieder in ein neues Team kam, wo ich nun den Posten als Stellvertretende PDL und zugleich als QB wahrnehmen soll. Wie schon erwähnt, die Umstellung nach elf Jahren "normaler" stationärer Pflege mit überwiegend dementen Bewohnern oder rein Alzheimer- Erkrankten auf die Pflege von Bewohnern im Wachkoma war schon ganz schön heftig. (Deshalb bin ich euch auch dankbar, dass ich meine emotionalen Anfangsschwierigkeiten bei euch los werden konnte.) Aber ich bin, obwohl ich mir einbilde, lernfähig, lernwillig und kooperativ zu sein, immer noch in der Lernphase und meinen lieben Mitstreitern, egal ob PDL, Fachkraft oder Pflegeassistent, sehr dankbar für deren Hilfe, Geduld, wenn ich Fragen habe und für deren, ich nenne es mal Gelassenheit, mich in einer Position als stellvertertender Chef zu akzeptieren, obwohl ich in vielen Dingen noch nicht über die nötige Routine, Sicherheit und KOmpetenz verfüge. Ich weiß, das wird sich geben und ich scheue mich auch nie, um Hilfe zu bitten. Aber ich werde irgendwann in absehbarer Zeit Anweisungen geben müssen und diese begründen. Ich hoffe und wünsche mir, dass meine Mitstreiter dann meine Bereitschaft zur Kooperation, Mitarbeit und Diskussion schätzen gelernt haben und ich bis dahin die erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten so sicher beherrsche, dass sie mich auch in dieser Posoition für voll nehmen können.
Könnt ihr das verstehen?
Ich bin bestimmt nicht feige, ich stehe immer zu dem, was ich sage und tue. Aber es ist unumstritten, dass es momentan noch Mitarbeiter in meinem Team gibt, die mir in puncto Kompetenz noch ein ganzes Stück voraus sind.
LG sapphoris
(die trotzdem gern bei den Apallikern ist, weil dort vielen auf der nonverbalen und emotionalen Ebene abläuft - und ich glaube, das kann ich gut.)
Gefängnis klingt für mich wie Locked- in- Syndrom.
Obwohl ich der Ansicht bin, dass auch Apalliker alles mitbekommen, nur noch weniger die Chance zum reagieren haben.
Der Autor von "Schmetterling und Taucherglocke" Jean-Dominique Bauby, lebte auch mit Locked in, konnte aber wenigstens mit dem zwinkern seines linken Auges sein Buch diktieren (leider hat er die Veröffentlichung nicht mehr erleben dürfen).Der Film war auch Klasse.