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Das Stübchen

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Dieses Thema hat 152 Antworten
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schnüffel Offline

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Punkte: 1.180

02.02.2008 14:26
#1 Nachbarschaftstratsch Zitat · antworten

Ich erzähle euch nach und nach die Geschichte von Herrn Schmidt.

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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

schnüffel Offline

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02.02.2008 14:27
#2 RE: Nachbarschaftstratsch Zitat · antworten

Herrn Schmidt gibt es wirklich. Bloß, was der so alles treibt...

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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

schnüffel Offline

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02.02.2008 15:17
#3 RE: Nachbarschaftstratsch Zitat · antworten
Neulich...

hat es hier geklingelt.
Kennt ihr das? Ihr erwartet eigentlich keinen. Keine wichtige Post, kein Päckchen, nichts.
Und trotzdem klingelt es an der Tür.
Ich hab mich also vorsichtshalber mit meinem tapferen (fast blinden und tauben) Pudel bewaffnet und bin vooorsichtig zur Tür. Draueßn stehen zwei Polizeibeamte. oh oh.... Was hab ich verbrochen? Ist Schatzi was passiert?
Hat der Pudel etwa das Blumenbeet der Nachbarn verwüstet?
Tausend Gedanken kreisen durch meinen Kopf.

Und dann kommt es: die beiden netten Beamten, eine junge blonde Frau und ein junger Mann, fragen mich nach Herrn Schmidt!!!
Was um alles in der Welt hat der denn angestellt? Meine Güte. Da kommen schon wieder so komische Gedanken. Herr Scjhmidt, wie er maskiert eine Bank überfällt. Wie Herr Schmidt, mit einem Mantel ganz mit ohne was drunter, alte Damen im Park erschreckt. Herr Schmidt... Nein! Mehr will ich mir gar nicht vorstellen.

Also, beantworte ich die Frage nach Herrn Schmidt, den Herrn Schmidt hab ich schon länger nicht mehr gesehen. Schon einige Wochen nicht mehr. Aber das ist gar nichts Besonderes. Seit ich hier wohne, hab ich Herrn Schmidt vielleicht 5 Mal gesehen. Bloß... gehört hab ich ihn. Heute Nacht noch. So gegen 2 Uhr fing es an. Er hat gehämmert.
Ja, stellt euch das vor. Nachts um 2 fängt Herr Schmidt an, seine Bilder aufzuhängen. Er lebt also, soviel ist klar. Es waren eindeutig keine Klopfzeichen eines verunglückten Nachbarn. Es war das geräsuch eines Hammers, der einen Nagel in die Wand schlagen soll. Und das nachts um 2 Uhr!

Die beiden Beamten wollten sich aber selbst überzeugen. Scheinbar war ich, so übermüdet wie ich nach der Nacht aussah, als Zeugin nicht glaubwürdig genug.

Sie sind also die Treppe rauf und haben auf die Tür gehämmert. Eine Türklingel hat Herr Schmidt nämlich nicht. Wozu auch? Er macht ja doch nie auf, wenn es klingelt.
Ihr könnt euch schon denken, dass er die beiden Beamten auch nicht rein gelassen hat.

Irgendwann sind die beiden Beamten wieder abgezogen.
Tja, hätte ich denen auch sagen können, dass Herr Schmidt niemals die Tür öffnet.

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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

karinlefee Offline




Beiträge: 15.135
Punkte: 21.844

22.02.2008 12:17
#4 RE: Nachbarschaftstratsch Zitat · antworten

gibts bald eine Fortsetzung?

schnüffel Offline

Moderator
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Beiträge: 34.432
Punkte: 1.180

22.02.2008 14:02
#5 RE: Nachbarschaftstratsch Zitat · antworten

klar schon bald..... Herr Schmidt hat echt mal wieder den Vogel abgeschossen.

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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

Bisa1975 ( gelöscht )
Beiträge:

22.02.2008 14:12
#6 RE: Nachbarschaftstratsch Zitat · antworten

Schnüffel, ist echt spannend und toll erzählt von dir.

Freu mich schon auf die Fortsetzung.

MONILISA ( gelöscht )
Beiträge:

23.02.2008 10:35
#7 RE: Nachbarschaftstratsch Zitat · antworten

weiter erzählen

schnüffel Offline

Moderator
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Beiträge: 34.432
Punkte: 1.180

23.02.2008 19:47
#8 RE: Nachbarschaftstratsch Zitat · antworten
Neulich...

saß ich auf meinem Balkon, um die ersten Sonnenstrahlen des Jahres einzufangen.
Ich hatte mir meinen Liegestuhl vom Dachboden geholt und es mir so richtig gemütlich gemacht. Die Hunde lagen auf einer Wolldecke neben mir und es war ein traumhafter Tag.
Meine Narzissen im Kübel blühten und dufteten schon und die Sonne gab sich alle Mühe.
Es wurde immer heißer, also saß ich später in T-Shirt und kurzer Hose draußen - und das Mitte Februar.

Irgendwann fiel mein Blick in den tiefblauen Himmel..... was war das denn?
Da flog doch etwas direkt über meinem Kopf. Irgendwas in der Größe zwischen einer Amsel und einer Taube. Aber... es hatte Flecken. Flecken wie ein Leopard.

Aber... Leopardenamseln gibt es genau so wenig wie Leopardentauben. Was konnte das aber sonst sein?

Diese Ding flatterte frech vor meiner Nase und wurde dann vom Wind weiter geweht. Es flatterte in mein Tannenbämchen im Garten, dann weiter in die Kiefer des Nachbarn. Dann wieder zurück in die Blutjohannisbeere direkt unter meinen Balkon. Dort blieb es erstmal sitzen.

Ich holte schnell meine Jeans und eine dicken Pulli, weil im Schatten war es noch lausig kalt. Vorsichtshalber habe ich noch feste Schuhe angezogen und so machte mich also auf Safari in den Garten.

Zuerst habe ich die Tür gaaanz vorsichtig geöffnet und aus einem Spalt rausgelugt. Nichts passierte, die Leoparden-Amsel-Taube saß noch im Strauch. Langsam ging ich näher. Plötzlich kam ein Windstoß auf und dieses Vieh flatterte auf mich zu.
Ich konnte nicht schnell genug den Kopf einziehen und wurde Opfer einer Attacke.
Das Vieh landete direkt in meinem Gesicht.

Schnell hob ich abwehrend die Arme (à la Hitchcock) und wollte das flatternde, gefleckte Vögelchen vertreiben. Ich fasste an mein Gesicht und spürte etwas weiches. Keine scharfen Krallen, wie ich vermutet hatte. Irgendetwas flauschiges, gut duftendes hatte sich auf meiner Nase niedergelassen.

Da hatte Herr Schmidt doch tatsächlich wieder mal seine Wäsche auf dem Balkon getrocknet.

Ich hab ihm den Tanga übrigens in den Briefkasten geworfen. Er macht ja doch nie die Tür auf.

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Peppochen Offline




Beiträge: 5.178
Punkte: 1.410

24.02.2008 13:28
#9 RE: Nachbarschaftstratsch Zitat · antworten

herrlich,

Änne Offline




Beiträge: 8.904
Punkte: 7.930

24.02.2008 15:29
#10 RE: Nachbarschaftstratsch Zitat · antworten

köstlich

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Lass die Vögel der Sorge ruhig über Deinem Haupte schweben, aber verhindere, daß Sie auf Deinem Haupte Nester bauen

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