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Das Stübchen

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Dieses Thema hat 16 Antworten
und wurde 2.252 mal aufgerufen
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  Kurzgeschichten
Seiten 1 | 2
monna ( gelöscht )
Beiträge:

29.07.2016 21:37
#1 Nachdenkliche Geschichten Zitat · antworten

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagsglut durch die staubigen Gassen von Keshan. Der Vater saß auf dem Esel, den der Junge führte.

"Der arme Junge", sagte da ein Vorübergehender. "Seine kurzen Beinchen versuchen mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man so faul auf dem Esel herumsitzen, wenn man sieht, dass das kleine Kind sich müde läuft."

Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen.

Gar nicht lange dauerte es, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme: "So eine Unverschämtheit. Sitzt doch der kleine Bengel wie ein Sultan auf dem Esel, während sein armer, alter Vater daneben herläuft."

Dies schmerzte den Jungen und er bat den Vater, sich hinter ihn auf den Esel zu setzten.

"Hat man so was schon gesehen?" keifte eine Frau, "Solche Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch, und der alte und der junge Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus, als wäre er ein Diwan. Die arme Kreatur!"

Die Gescholtenen schauten sich an und stiegen beide, ohne ein Wort zu sagen, vom Esel herunter.

Kaum waren sie wenige Schritte neben dem Tier hergegangen, machte sich ein Fremder über sie lustig: "So dumm möchte ich nicht sein. Wozu führt ihr denn den Esel spazieren, wenn er nichts leistet, euch keinen Nutzen bringt und noch nicht einmal einen von euch trägt?"

Der Vater schob dem Esel eine Hand voll Stroh ins Maul und legte seine Hand auf die Schulter des Sohnes.

"Gleichgültig, was wir machen", sagte er, "es findet sich doch jemand, der damit nicht einverstanden ist. Ich glaube, wir müssen selbst wissen, was wir für richtig halten."

Aus: Peseschkian. Der Kaufmann und der Papagei

Distel Offline

Ehrenmitglied


Beiträge: 90.227
Punkte: 161.858

30.07.2016 15:19
#2 RE: Nachdenkliche Geschichten Zitat · antworten

Wie wahr, man kann es nie allen recht machen !

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Mit einem Gruß vom Distel



BEGINNE DEN TAG MIT EINEM LÄCHELN, DANN LÄCHELT ER ZURÜCK !

monna ( gelöscht )
Beiträge:

02.08.2016 20:53
#3 RE: Nachdenkliche Geschichten Zitat · antworten

Eine Schulklasse wurde gebeten zu notieren, welches für sie die Sieben Weltwunder wären.

Folgende Rangliste kam zustande:

1. Pyramiden von Gizeh
2. Taj Mahal
3. Grand Canyon
4. Panamakanal
5. Empire State Building
6. St. Peters Dom im Vatikan
7. Grosse Mauer China

Die Lehrerin merkte beim Einsammeln der Resultate, dass eine Schülerin noch am Arbeiten war.
Deshalb fragte sie die junge Frau, ob sie Probleme mit ihrer Liste hätte.

Sie antwortete: "Ja. Ich konnte meine Entscheidung nicht ganz treffen.
Es gibt so viele Wunder."

Die Lehrerin sagte:

"Nun, teilen Sie uns das mit, was Sie bisher haben und vielleicht können wir ja helfen."

Die junge Frau zögerte zuerst und las dann vor.

"Für mich sind das die Sieben Weltwunder:

1. Sehen
2. Hören
3. sich Berühren
4. Riechen
5. Fühlen
6. Lachen ...
7. ... und Lieben

Im Zimmer wurde es ganz still.

Diese alltäglichen Dinge, die wir als selbstverständlich betrachten und oft gar nicht realisieren, sind wirklich wunderbar. Die kostbarsten Sachen im Leben sind jene, die nicht gekauft und nicht hergestellt werden können.

Sicher ist es wert, sie zu beachten, zu genießen, zu leben und im besten Falle weiter zu geben...

Autor unbekannt.

monna ( gelöscht )
Beiträge:

14.08.2016 20:06
#4 RE: Nachdenkliche Geschichten Zitat · antworten

Hiermit möchte ich nicht sagen, früher war generell alles besser. Aber mir scheint es war so manches einfacher.
Aber lest selbst:

Wie konnten wir als Kinder der 60er und 70er nur überleben ??

Hier was für die Älteren!

Wenn du nach 1980 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun! Aber du kannst es trotzdem lesen!

Wenn du als Kind in den 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend
kaum zu glauben, dass du so lange überleben konntest!

Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.
Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.

Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und
auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.

Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen
aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter,
dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.

Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg
und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen.

Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!
Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde
deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir
selbst.

Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". Kannst du dich noch an "Unfälle"
erinnern?

Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir
leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.

Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel süßes Zeug und wurden
trotzdem nicht zu dick.

Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an
den Folgen.

Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64
Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer,
Internet-Chat-Rooms.

Wir hatten Freunde!!!
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten
einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht
klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer
gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns...

Wie war das nur möglich?

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem
aßen wir Würmer.

Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in
unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch
nicht Augen aus.

Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut
war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.

Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch
Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu
emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner
konnte sich verstecken.

Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hatte, war klar, dass die
Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel heraushauten. Im
Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei!

So etwas!

Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und
Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.

Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit all dem
wussten wir umzugehen!

Und DU gehörst auch dazu?!?

Herzlichen Glückwunsch !!!

Geboren vor 1980 = WIR WAREN HELDEN!!!!!!!!!!!!!!

Gefunden im Netz: Autor nicht bekannt

Kellerkind Offline

Moderator
Ehrenmitglied


Beiträge: 38.899
Punkte: 1.043

14.08.2016 23:39
#5 RE: Nachdenkliche Geschichten Zitat · antworten

Tja da kommen erinnerungen und auch ich lebe noch geb.1963

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tweety Offline




Beiträge: 13.989
Punkte: 25.552

15.08.2016 06:07
#6 RE: Nachdenkliche Geschichten Zitat · antworten

Oh, sind hier alle so jung??

Den Text kenne ich, das war schon mal aktuell

#########################################


Liebe Grüße von "Tweety"

Distel Offline

Ehrenmitglied


Beiträge: 90.227
Punkte: 161.858

15.08.2016 22:45
#7 RE: Nachdenkliche Geschichten Zitat · antworten

Jaaaa, Monna, auch Distelinchen und ich sind vor 1980 geboren worden, und zwar weit vor dieser Zeit und ich bin mir sicher, einiges war schöner damals. Es gibt einiges an Neuerungen, die man hätte nicht erfinden sollen und die aus meiner Sicht für die Jugend die heutige Zeit schlechter machen.
Doch was solls, wir können die Zeit nicht aufhalten!

--------------------------------------------
Mit einem Gruß vom Distel



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tweety Offline




Beiträge: 13.989
Punkte: 25.552

16.08.2016 06:10
#8 RE: Nachdenkliche Geschichten Zitat · antworten

Ja, da hast Du wohl Recht, Distel! Ich stamme aus dem Jahrzehnt voooor 1960...ohne Handy, heimkommen, wenn es dunkel wird, da hat keiner mittels Handy kontrolliert, wo wir sind und hach, es gab 3 Fernsehsender, die erst abends begannen, also keinen Grund, als Kind nicht tagsüber draußen zu spielen.

#########################################


Liebe Grüße von "Tweety"

Capitano Offline

Moderator
Ehrenmitglied


Beiträge: 18.135
Punkte: 12.010

16.08.2016 13:07
#9 RE: Nachdenkliche Geschichten Zitat · antworten

Schön war die Jugend sie kommt nicht mehr.
Der einzige Trost ist, das es eine schöne Jugend war.
Ob das die Jugend der 80er undd 90er jahre auch noch sagen kann.

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Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.

Mark Twain

Lieben Gruß vom Capi.

monna ( gelöscht )
Beiträge:

26.08.2016 21:02
#10 RE: Nachdenkliche Geschichten Zitat · antworten

In einer Tierhandlung war ein großes Schild zu lesen, auf dem stand: “Welpen zu verkaufen”.

Ein kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild.
Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: “Was kosten die Hundebabys?”

“Zwischen 50,- und 80,- EUR.” sagte der Mann.

Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus.
“Ich habe 7 Euro und 65 Cents.” sagte er. “Darf ich sie mir bitte anschauen?”

Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin.

Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her. Eines von ihnen war deutlich langsamer als die anderen und humpelte auffällig.

“Was hat der Kleine dahinten?” fragte der Junge.

Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsschaden hatte und nie richtig laufen würde.

“Den möchte ich kaufen.” sagte der Junge.

“Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund.” antwortete der Mann.
“Aber, wenn du ihn unbedingt willst, schenke ich ihn dir.”

Da wurde der kleine Junge wütend. Er blickte dem Mann direkt in die Augen und sagte:

“Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist jeden Cent wert, genauso wie die anderen auch. Ich gebe Ihnen meine 7,65 EUR und werde jede Woche einen Euro bringen, bis er abgezahlt ist.”

Der Mann entgegnete nur: “Ich würde ihn wirklich nicht kaufen – er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu rennen und zu toben wie die anderen.”

Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte.

Liebevoll auf den Hund blickend sagte er:

“Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht.”


Dan Clark “Weathering the Storm”, aus dem Englischen übersetzt und leicht geändert.
gefunden auf www.zeitzuleben.de

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